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BIPS als Collaborating Centre der WHO bestätigt

Seit 2016 kooperieren die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS bei der Übergewichtsprävention. Im Februar 2021 wurde diese erfolgreiche Zusammenarbeit bestätigt und das BIPS reakkreditiert.


Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat dem BIPS 2016 eine große Ehre zuteilwerden lassen – die Ernennung zum WHO Collaborating Centrefor Obesity Prevention, Nutrition and Physical Activity. Als Kollaborationszentren wählt die WHO wissenschaftliche Einrichtungen aus, die die fachliche Arbeit der WHO unterstützen. Die Themenschwerpunkte der Kooperation zwischen WHO und BIPS – Übergewichtsprävention, Ernährung und körperliche Aktivität  – sind im Verantwortungsbereich des Programmbereichs Nutrition, Physical Activity and Obesity angesiedelt. Der internationale Kreis der Collaborating Centres, berät die WHO, sammelt und analysiert Daten und hilft bei der Entwicklung internationaler Gesundheitsrichtlinien. Den Erfolg dieser Zusammenarbeit hat die WHO jetzt durch die Reakkreditierung bestätigt.


Die WHO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf. Sie wurde am 7. April 1948 gegründet und zählt 194 Mitgliedsstaaten. Sie ist die Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen. Die Hauptaufgabe der WHO ist die Bekämpfung von Erkrankungen, mit besonderem Schwerpunkt auf Infektionskrankheiten, sowie die Förderung der allgemeinen Gesundheit unter Menschen auf der Welt. Die Geschäfte der WHO werden durch deren Hauptorgane, die Weltgesundheitsversammlung, den Exekutivrat sowie das Sekretariat wahrgenommen. Das Sekretariat der WHO setzt die Aktivitäten der Weltgesundheitsorganisation um. Es hat sein Hauptbüro in Genf sowie sechs Regionalbüros in den verschiedenen Regionen der Welt. Das Regionalbüro Europa hat seinen Sitz in Kopenhagen.


Hintergrund WHO Collaborating Centres


Forschungsinstitute sowie Teile von Universitäten oder Akademien, welche die Arbeit der WHO unterstützen möchten, können nach einem Antragsverfahren von der Generaldirektorin/ dem Generaldirektor der WHO zu Kollaborationszentren ernannt werden. Aktuell gibt es weltweit über 800 Collaborating Centres in mehr als 80 Mitgliedsstaaten. Diese kooperieren mit der WHO in den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Arbeitsmedizin, Infektionskrankheiten, Ernährung, psychische Gesundheit, chronische Erkrankungen und Gesundheitstechnologie. In Deutschland gibt es derzeit 24 Kollaborationszentren der WHO.