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Europäisches Netzwerk zur Prävention von Krankheiten formuliert Empfehlungen für Politik

Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS ist Mitglied des Science for Prevention Academic Network (SPAN), das nach drei Jahren Laufzeit am 2. März abschließend in Brüssel tagte. Im Vordergrund des Treffens standen die Ergebnisse des Netzwerks  – wie eine Analyse bestehender Aus- und Weiterbildungswege für Präventionswissenschaften in Europa sowie ein Vorschlag zu Qualitätsstandards für eine Ausbildung in diesem Bereich. Aus den Ergebnissen leitete das Netzwerk konkrete politische Maßnahmen ab. Diese Empfehlungen sind in einem <media 3506 _blank external-link-new-window "TEXT, Microsoft Word - SPAN_Brussels 2016_policy brief_FINAL.docx, Policy_brief_Prevention_Science_in_Europe_2016.pdf, 175 KB">policy brief</media> formuliert, der sich vor allem an die Politik, aber auch an Stakeholderinnen und Stakeholder aus verschiedenen Bereichen richtet.

Grundsätzlich verfolgt SPAN diese Ziele:

  • Das Feld der Präventionswissenschaften besser in die bestehende universitäre Aus-und Weiterbildung in Europa zu integrieren und die Mobilität des Nachwuchses in Europa zu verbessern.
  • Best-Practice-Beispiele der Aus-und Weiterbildung sowie aus der Arbeitswelt im Bereich der Prävention zu entwickeln und auszutauschen.
  • Innovative Inhalte, die auf Informations- und Kommunikationstechnologie basieren, für die Präventionswissenschaften zu entwickeln.


SPAN ist ein durch die Europäische Kommission gefördertes Netzwerk mit Expertinnen und Experten aus 32 europäischen Institutionen und 25 Ländern. Die Mitglieder kommen sowohl aus der Wissenschaft als auch der Praxis. SPAN ist in Zukunft an die Europäische Gesellschaft für Präventionswissenschaften (European Society for Prevention Research) gekoppelt, http://euspr.org/euspr-2016.

Kontakt:
Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS
Dr. Claudia Pischke
Tel. 0421 218 56912
E-Mail pischke@bips.uni-bremen.de