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Institutsdirektorin Prof. Iris Pigeot erneut in den Beirat des Zentrums für Krebsregisterdaten berufen

Prof. Iris Pigeot, Institutsdirektorin des BIPS und Leiterin der Abteilung Biometrie und EDV, ist erneut in den Beirat des Zentrums für Krebsregisterdaten berufen worden. Ihre Mitarbeit im Beirat verlängert sich damit um weitere vier Jahre bis Januar 2018.

Die Einrichtung des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) im Robert Koch-Institut wurde 2009 im Bundeskrebsregistergesetz (BKRG) verankert. Im Jahr 2010 wurde der im Gesetz vorgesehene Beirat erstmals eingerichtet, der das Zentrum für Krebsregisterdaten fachlich berät und begleitet. Das 18-köpfige Gremium wird vom Bundesminister für Gesundheit berufen.

Wesentliches Ziel ist es, der wissenschaftlichen Forschung zuverlässige Daten zu Krebserkrankungen in Deutschland zur Verfügung zu stellen und der interes¬sierten Öffentlichkeit das Krebsgeschehen in Deutschland zu beschreiben.
Das Team am ZfKD prüft die Datensätze der Länder auf ihre Vollständigkeit und ihre Zuverlässigkeit und wertet sie länderübergreifend aus. Die Ergebnisse werden regelmäßig in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID) publiziert.

Anhand der Daten aus den Landeskrebsregistern schätzt und analysiert das ZfKD regelmäßig die Zahl jährlich neu aufgetretener Krebserkrankungen. Neben Erkrankungs-, Sterbe- und Überlebensraten werden weitere Indikatoren berechnet wie beispielsweise die Prävalenz, und die mittleren Erkrankungs- und Sterberisiken. Außerdem wird deren zeitliche Entwicklung analysiert. Auf Antrag erhalten Wissenschaftler diese Daten als 'Scientific Use File'.

Weitere Informationen:
http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Home/homepage_node.html