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BIPS – Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung macht weiteren Schritt auf dem Weg in die Leibniz-Gemeinschaft

Gesundheitsforschungsinstitut in Bremen wird gemeinnützige GmbH und erhält neuen Namen

Das BIPS macht einen weiteren Schritt auf dem Weg in die Leibniz-Gemeinschaft, deren assoziiertes Mitglied es seit 2008 ist. Seit Januar 2012 firmiert das Bremer Gesundheitsforschungsinstitut unter dem neuen Namen „BIPS – Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung GmbH“ als gemeinnützige GmbH. Bisher führte die Universität Bremen das BIPS als Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung.

Der Aufnahme in die hochrangige Gemeinschaft von Forschungsinstituten gehen lange Vorbereitungen und eine genaueste Prüfung der wissenschaftlichen Qualität des Institutes voraus. Unter anderem bezeugte der Wissenschaftsrat die hohe Bedeutung des BIPS für die Gesundheitsforschung. Seine Forschungsthemen, vor allem zur Arzneimittelrisikoforschung, in der Adipositasforschung (Fettleibigkeit), aber gerade auch die Erforschung wirkungsvoller Programme zur Vorbeugung lebensstil- oder berufsbedingter Erkrankungen machen das BIPS zu einer deutschlandweit einmaligen und international sichtbaren Forschungseinrichtung.

Der Status des Forschungsinstituts hat eine wechselvolle Geschichte: Gegründet wurde das BIPS vor 31 Jahren als Institut des Vereins zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in der Freien Hansestadt Bremen e.V. Ein Teil des Instituts wurde schon 1998 in die Universität eingegliedert. Seit 2004 standen dann beide Teil-Institute unter der Leitung von Iris Pigeot, die seither den Weg des Instituts in die wissenschaftliche Excellenz vorbereitet. Erst 2007 wurden beide Teile unter dem Dach der Universität wieder zusammengeführt.

Heute forschen an der BIPS GmbH über 130 Mitarbeiter an Ursachen von Gesundheitsstörungen und an Konzepten zur Vorbeugung gegen Erkrankungen. Die vier Abteilungen spiegeln die Forschungsschwerpunkte Biometrie, Epidemiologie, Prävention und Arzneimittelrisikoforschung wider. Die Professoren und einige Mitarbeiter am BIPS lehren weiterhin an der Universität Bremen und auch in anderen Bereichen bleibt das BIPS der Universität eng verbunden.

Die neue Unabhängigkeit erfordert auch eine neue finanzielle Grundlage. Der Haushalt setzt sich aus Landesmitteln und aus Forschungsmitteln der Europäischen Union, von Bund und Ländern, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und weiteren Fördereinrichtungen zusammen. Mit dem Wechsel in die Leibniz-Gemeinschaft, der für 2013 erwartet wird, übernehmen der Bund, das Land Bremen und die weiteren Bundesländer gemeinsam die Grundfinanzierung des Institutes.

Weitere Informationen:
BIPS – Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung GmbH
Prof. Iris Pigeot
Tel. 0421 218-56750
pigeot(at)bips.uni-bremen.de