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Humane Papillomaviren und Krebs des Aerodigestivtraktes

Beschreibung

Der Humane Papillomavirus (HPV) ist für etwa 25% der Kopf-Hals-Tumore weltweit verantwortlich und diese HPV-induzierte Tumoren scheinen mit einem höheren Therapieerfolg und einer besseren Prognose der Patienten assoziiert zu sein. Es deutet daraufhin, dass HPV-induzierte Tumoren im Kopf-Hals-Bereich in den letzten Jahren in den USA und Europa stark zugenommen haben.
Ob dies ein weltweites Phänomen ist und ob damit spezifische Risikofaktoren verbunden sind, muss noch bestätigt werden.
Darüber hinaus ist noch wenig bekannt über die natürlichen Krankheitsverlauf und Risikofaktoren von oralen HPV-Infektionen. Das HPV-AHEAD Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, diese und andere unbeantwortete Fragen der Ätiologie und Epidemiologie von Kopf-Hals-Tumoren zu adressieren. Um zu überprüfen, ob HPV-positive Tumoren im Vergleich zu nicht HPV-induzierten Tumoren eine bessere Prognose und Überleben der Patienten gewährleisten, wurden Follow-up-Informationen von Kopf-Hals-Tumor-Patienten genutzt.

Förderzeitraum

Beginn:   März 2012
Ende:   Juli 2013

Förderer

  • International Agency for the Research on Cancer (IARC)

Kontaktperson

Dr. rer. nat. Kathrin Günther

Kooperationspartner

  • IARC, Lyon/Frankreich