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Diagnostik des Kolorektalen Karzinoms bei Migrantinnen und Migranten in Deutschland: Tumorstadium zum Diagnosezeitpunkt im Vergleich zu Nicht-MigrantInnen

Beschreibung

In dieser Studie des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe Universität Frankfurt/Main sollte untersucht werden, ob sich das Stadium der Erkrankung bei Diagnose eines kolorektalen Karzinoms zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund unterscheidet. In einer quantitativen Erhebung in Arztpraxen und Darmzentren wurden Prädiktoren für ein ungünstiges Stadium bei Diagnose identifiziert. Mögliche Barrieren in der gesundheitlichen Versorgung wurden zudem in einer qualitativen Begleitstudie untersucht.
Die Abteilung Prävention und Evaluation des BIPS beriet bei der Entwicklung der Erhebungsinstrumente und der Durchführung dieser Studie. Das Studienprotokoll wurde im Jahr 2014 veröffentlicht, allerdings konnten die vorgesehenen Fallzahlen in den teilnehmenden Einrichtungen bei weitem nicht erreicht werden. Die Studie wurde daher nach 2 Jahren im April 2015 beendet.

Förderzeitraum

Beginn:   Dezember 2012
Ende:   Oktober 2014

Förderer

  • Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kontaktperson

Prof. Dr. med. Hajo Zeeb

Antragstellung (national)

Dr.med. Anne Dalhaus, Institut für Allgemeinmedizin, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main

Link

Webseite des Projekts bei der Universität Frankfurt

Ausgewählte Veröffentlichungen zum Projekt

    Zeitschriftenartikel mit peer-review

  • Dahlhaus A, Guethlin C, Shall A, Taubenroth M, van Ewijk R, Zeeb H, Albay Z, Schulz-Rothe S, Beyer M, Gerlach FM, Blattner M, Siebenhofer A. Colorectal cancer stage at diagnosis in migrants versus non-migrants (KoMigra): Study protocol of a cross-sectional study in Germany. BMC Cancer. 2014;14:123.
    http://dx.doi.org/10.1186/1471-2407-14-123