Corona-Impfung für Kinder: Wie können wir die Pandemie ausbremsen?

Die Impfbereitschaft der Erwachsenen reicht nicht aus, um eine Herdenimmunität zu erreichen. Viele Politiker und Virologen hoffen daher auf die Zulassung eines Impfstoffs für Kinder unter zwölf Jahren. Dabei ist der Effekt der Kinder-Impfungen umstritten. Eine Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Hajo Zeeb vom BIPS.

In der Sendung „Wortwechsel“ geht es um die Fragen: Ist eine Impfung von Kindern nötig, um die Pandemie auszubremsen? Welche alternativen Wege wären geeignet, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen? Und welche Relevanz hat die Frage der Impfung von Kindern bei knappen Impfstoffressourcen im globalen Maßstab? Müssten nicht zuerst die Erwachsenen in Ländern mit niedriger Impfquote geimpft werden, um die Entwicklung immer neuer Virus-Mutationen zu verhindern?

Es diskutieren:
Gudrun Wolters-Vogeler, Vorsitzende des Allgemeinen Schulleitungsverbands Deutschland e.V.

Prof. Dr. med. Tobias Tenenbaum, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Sana Klinikum Berlin Lichtenberg und 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie e.V.

Prof. Dr. med. Hajo Zeeb, Leiter der Abteilung Prävention und Evaluation am

Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS

Dr. med. Reinhard Bartezky, niedergelassener Kinder- und Jugendarzt in Berlin, Landesvorsitzender des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und Mitglied im BVKJ-Bundesvorstand

Hier können Sie die komplette Folge anhören.