Epidemiologie des Alterns


Epidemiologie des Alterns

Auch und gerade im höheren Alter kann mit zielgruppenspezifischen Interventionsmaßnahmen die Gesundheit gestärkt und altersbedingte Krankheiten verhindert oder verzögert werden. Aus diesem Grund stellt die Alternsforschung einen weiteren Forschungszweig der Abteilung dar. Forschungsarbeiten zur Epidemiologie des Alterns werden zudem von weiteren Fachgruppen des BIPS betrieben.

Die Einbeziehung des Lebensumfeldes der älteren Menschen sowie die individuelle Motivationsförderung durch den Einsatz neuer Medien zeichnen unsere innovative, fachgruppen- und abteilungsübergreifende Forschung aus. Dabei interessiert uns besonders die Bewegungsförderung im sogenannten dritten Lebensabschnitt (also der Übergang in das Rentenalter). Die Steigerung der körperlichen Aktivität führt nicht nur zur Verbesserung der Gesundheit, sondern auch zur Erhaltung der Selbstständigkeit und Teilhabe älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben.

So koordiniert die Abteilung den BMBF-geförderten Forschungsverbund AEQUIPA, der verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen zur Bewegungsförderung für ältere Menschen mit erforscht.

Weitere alternsbezogene Projekte sind die Erforschung von Arzneimittelanwendung und Arzneimittelrisiken wie z.B. die Pharmakoepidemiologische Studie zur Sicherheit von Neuroleptika und Antidepressiva im gerontopsychiatrischen Bereich.

Das Engagement der Abteilung und des BIPS insgesamt im Leibniz Forschungsverbund „Gesundes Altern“ ermöglicht, durch die enge Zusammenarbeit verschiedener renommierter Leibniz-Institute und andere Einrichtungen neueste Grundlagenforschungsergebnisse für die praktische Anwendungen in Interventionen prüfen und nutzen zu können.