Leitbild

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Wir untersuchen Ursachen von Gesundheitsstörungen und entwickeln wirksame Strategien zur Prävention chronischer, nichtübertragbarer Erkrankungen in interdisziplinären Teams von wissenschaftlichen und technischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ein breites Fach- und Methodenspektrum aus Medizin, Naturwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften abdecken. Dabei fühlen wir uns den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis1 verpflichtet. Eine besondere Herausforderung ist der Umgang mit Interessenkonflikten in der Forschung. Hierzu hat das BIPS Grundlagen erarbeitet, die in einem Policy Statement dargelegt sind.

Wir kooperieren mit der Universität Bremen und teilen deren Grundwerte für Forschung und Lehre, gesellschaftliche Verantwortung, Geschlechtergerechtigkeit, Vereinbarkeit von Beruf und individueller Lebensführung sowie Ressourcenbewusstsein und möchten zu deren Entwicklung und Nachhaltigkeit beitragen. Ursachen- und Präventionsforschung sind für uns elementare Bestandteile von Public Health mit klaren Bezügen zu politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Wir sind uns der methodischen und ethischen Verpflichtungen bewusst, die aus unserem umfassenden Verständnis von Public Health resultieren. Wir nehmen diese Verantwortung gegenüber Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Studierenden und allen Menschen wahr, die an unseren Studien und Projekten beteiligt sind. Wir pflegen einen offenen Umgang, der von Respekt, Akzeptanz und Integration geprägt ist.

Der Datenschutz hat für die Forschung am BIPS oberste Priorität in den zahlreichen Studien, die wir mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Bevölkerung durchführen. Gemeinsam mit unserem betrieblichen Datenschutzbeauftragten, der datenschutz nord GmbH, wurde ein allgemeines Datenschutzkonzept für das BIPS erarbeitet, das die Grundlagen für eine sichere Datenhaltung und –verarbeitung festlegt. Die datenschutz nord GmbH berät uns darüber hinaus fachkundig in allen Fragen des Datenschutzes und prüft die projektbezogenen Datenschutzkonzepte, über deren Einhaltung die Bremer Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit wacht. Zusätzlich ziehen wir bei wichtigen Problemstellungen die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit sowie die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) zu Rate.

1  Zum Beispiel: Empfehlungen zur Sicherung der Guten Wissenschaftlichen Praxis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Gute Epidemiologische Praxis (GEP), Gute Praxis Sekundärdatenanalyse (GPS) und Gute Pharmakoepidemiologische Praxis (GPP) der International Society for Pharmacoepidemiology (ISPE)