Transdiagnostisches Stepped-Care-Programm als Brücken zwischen öffentlichem Gesundheitsdienst und der gesetzlichen Krankenversicherung

Beschreibung

Schulbasiertes Stepped-Care-Programm zur Förderung mentaler Gesundheit bei Jugendlichen
Psychische Belastungen und Stress sind bei Jugendlichen weit verbreitet und stellen Schulen zunehmend vor große Herausforderungen. Gleichzeitig bestehen im schulischen Alltag nur begrenzte Möglichkeiten, präventive Angebote systematisch und niedrigschwellig umzusetzen. STRESS-Care setzt hier an und verfolgt das Ziel, mentale Gesundheitskompetenzen bei Schüler:innen frühzeitig zu stärken und Belastungen zu reduzieren.
STRESS-Care ist ein mehrstufiges, schulbasiertes Präventionsprogramm, das analoge und digitale Interventionselemente kombiniert. Die Intervention richtet sich an Schüler:innen der 8. und 9. Klassen und wird direkt im schulischen Setting umgesetzt. Zentrale Akteur:innen sind Schulsozialarbeiter:innen und Schulpsycholog:innen, die die Intervention nach entsprechender Schulung durchführen und begleiten.
STRESS-Care wird im Rahmen einer cluster-randomisiert-kontrollierten Studie an mehreren Schulstandorten in Deutschland implementiert.
Langfristig zielt STRESS-Care darauf ab, ein praxistaugliches, evidenzbasiertes Präventionsangebot für Schulen zu entwickeln, das unterschiedliche schulische Kontexte berücksichtigt und perspektivisch in bestehende Versorgungs- und Präventionsstrukturen integriert werden kann.

Förderzeitraum

Beginn:   Oktober 2025
Ende:   März 2029

Förderer

  • Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)

Kontaktperson

 Melanie Boekholt

Link

Projektseite des Innovationsfond des Gemeinsamen Bundesausschusses