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Evaluierung eines indirekten Linkage-Ansatzes anhand einer Beispielstudie zum Risiko einer Krebsneuerkrankung und der Krebsmortalität bei Patienten und Patientinnen mit Typ-2-Diabetes unter Behandlung mit verschiedenen Antidiabetika

Beschreibung

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes werden zwei verschiedene Linkageansätze im Rahmen einer Beispielstudie zum Risiko einer Krebsneuerkrankung und der Krebsmortalität bei Patienten und Patientinnen mit Typ-2-Diabetes unter Behandlung mit verschiedenen Antidiabetika durchgeführt. An den ausgewählten Tumorentitäten Brust-, Darm-, Leber-, Lungen-, Pankreas-, Prostata- und Schilddrüsenkrebs wird untersucht, inwiefern der Zugang zu den erforderlichen Daten methodisch erleichtert werden kann.
Es wird zunächst ein indirektes Linkage der pseudonymisierten Daten der pharmakoepidemiologischen Forschungsdatenbank mit den Daten der epidemiologischen Krebsregister durchgeführt. Anschließend erfolgt eine Evaluierung der Ergebnisse anhand eines etablierten, aber genauen und dadurch sehr aufwändigen Linkage-Verfahrens, das nicht für jede Forschungsfrage aufgrund des extrem hohen Aufwands bei der Verknüpfung und der datenschutzrechtlichen Anforderungen realisierbar ist. Die Qualitätsunterschiede zwischen den beiden verknüpften Datensätzen sollen am Beispiel der Fragestellung dargestellt und bewertet werden. Damit soll beantwortet werden, ob und unter welchen Voraussetzungen ggf. fehlerhaft verknüpfte Daten für die Beantwortung solcher wissenschaftlicher Fragestellungen überhaupt nutzbar sind. Dies umfasst auch die Erörterung datenschutzrechtlicher Aspekte.

Förderzeitraum

Beginn:   Dezember 2016
Ende:   Dezember 2020

Förderer

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Kontaktperson

Dr. rer. nat. Bianca Kollhorst

Kooperationspartner

  • PD Dr. med. MSPH Wolfgang Rathmann (Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ))