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IDEFICS/I.Family Follow-up

Beschreibung

Die 5. Welle der IDEFICS/I.Family-Kohortenstudie wurde 2020/2021 als web-basierte Befragung durchgeführt.
Aus den vorangegangenen Erhebungswellen haben wir bereits viel über die Lebensgewohnheiten, wie die körperliche Aktivität und das Ernährungsverhalten und deren Rolle für die Entwicklung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gelernt. Für die Kohorte hat eine spannende Zeit begonnen, denn die meisten Kinder sind seit ihrer letzten Teilnahme Jugendliche oder Erwachsene geworden. Die Jugendphase und das junge Erwachsenenalter sind Zeiten des Übergangs. Für viele junge Menschen bedeutet dies, dass sie aus dem Elternhaus ausziehen, eine Ausbildung oder ein Studium beginnen oder einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen. Es ist auch eine Zeit, in der junge Menschen Lebensgewohnheiten entwickeln, die sich auf ihre zukünftige Gesundheit auswirken können. Ziel dieser Folgestudie war es, herauszufinden, ob sich Lebensstil und Verhaltensweisen in den letzten Jahren verändert haben und ob sich dies möglicherweise auf das Wohlbefinden, die Gesundheit und das Krankheitsrisiko der jungen Menschen auswirkt.
Mehr als 5.000 Jugendliche und junge Erwachsene aus neun europäischen Ländern füllten einen web-basierten Fragebogen aus und machten umfassende Angaben zu ihren Verhaltensweisen, ihrem Wohlbefinden und ihrem Gesundheitszustand. Dadurch wurde der Beobachtungszeitraum der IDEFICS/I.Family-Kohorte auf etwa 14 Jahre ausgedehnt und ermöglicht es, die Rolle von Umweltfaktoren, Verhaltensweisen und psychosozialen Faktoren in Bezug auf verschiedene Aspekte des Gesundheitszustands vom Säuglings- bis zum frühen Erwachsenenalter zu untersuchen. Die Fülle der Daten dieser paneuropäischen Kohorte deckt alle bekannten Risikofaktoren für starkes Übergewicht sowie zahlreiche Stoffwechselmarker ab und ist nach wie vor die wichtigste Quelle für Untersuchungen zur Gesundheit junger Menschen im frühen Lebensverlauf.

Förderzeitraum

Beginn:   Januar 2018
Ende:   März 2022

Förderer

  • Eigenmittel des BIPS

Kontaktperson

Dr. oec. troph. Antje Hebestreit