IJCAI kommt nach Bremen: Was eine der wichtigsten KI-Konferenz der Welt für die Stadt bedeutet
IJCAI kommt nach Bremen: Was eine der wichtigsten KI-Konferenz der Welt für die Stadt bedeutet
Rund 2.000 bis 3.000 Forschende aus aller Welt werden erwartet, zwei Drittel davon auf Doktorand:innen-Niveau. Die Kernkonferenz selbst richtet sich an ein Fachpublikum. Drumherum entsteht mit dem "Summer of AI" ein umfangreiches Programm für die interessierte Öffentlichkeit: ein öffentliches Panel zu KI-Agentensystemen mit Speaker:innen von Google, eine KI-Ethik-Vorlesung des australischen Forschers Toby Walsh in der Bremischen Bürgerschaft, KI-Lounges auf dem Domshof zu Arbeitswelt, Medienvertrauen und Bildung sowie Mitmachstationen für Schüler:innen und Auszubildende.
Im Gespräch erklären Schulz und Michaelis, was KI-Agentensysteme eigentlich sind, warum ethische Leitplanken für selbstständig forschende KI-Systeme eine offene Forschungsfrage sind und weshalb Deutschlands strenge Datenregulierung – so hinderlich sie manchmal erscheint – langfristig zum Standortvorteil werden könnte. Ein Thema ist auch der europäische Gesundheitsdatenraum und der in Bremen entstehende "Biosignals-HUB", der Biosignale freiwilliger Bürger:innen sammelt. Und: Warum Windkraft und freie Flächen Bremen zu einem attraktiven Standort für Rechenzentren machen könnten.
Ein persönliches Anliegen von Tanja Schulz: KI braucht aus ihrer Sicht "Sinne" für den Menschen. Ein Gespür für Empathie, Aufmerksamkeit oder Gefahr, um wirklich zu verstehen, was Menschen brauchen. Zum Abschluss geht es um die großen Fragen: Verliert Deutschland den Anschluss an die USA und China? Braucht es ein Tempo-Limit für die KI-Entwicklung? Und schafft künstliche Intelligenz am Ende wirklich mehr Jobs, als sie vernichtet?
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