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Wie Evidenz Wirkung entfaltet: WHO-Experte beim BIPS Institutsseminar

Wie lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse zu nichtübertragbaren Erkrankungen in wirksame Praxis übersetzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des BIPS Institutsseminars mit Dr. Kremlin Wickramasinghe, Regionalberater der WHO/Europa für Ernährung, Körperliche Aktivität und Adipositas.

From Data to Impact: Fast-Tracking Progress on Noncommunicable Diseases


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In seinem Vortrag „From Data to Impact: Fast-Tracking Progress on Noncommunicable Diseases“ argumentierte Wickramasinghe, dass die entscheidende Herausforderung heute nicht mehr darin bestehe, ob Prävention wirkt, sondern wie sie in unterschiedlichsten Versorgungskontexten skaliert werden kann. Im Mittelpunkt standen die WHO NCD „Best Buys“: ein Set kosteneffektiver Interventionen, das politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern als evidenzbasierter Orientierungsrahmen dient.

Der WHO-Experte identifizierte mehrere Bereiche mit besonderem Handlungsbedarf: die Überwachung von Ernährungs- und Lebensmittelpolitik, der wachsende Einfluss von Ultra-Processed Foods und adipogenen Umgebungen, kommerzielles und digitales Marketing, das auf Kinder zielt, sowie frühkindliche Gesundheitsdeterminanten wie Stillen. Zugleich betonte er die Notwendigkeit, große Surveillancedatensätze zu harmonisieren und neue Datenquellen – etwa aus dem digitalen Raum – für die Implementierungsforschung zu erschließen.

Wickramasinghe leitet beim WHO-Regionalbüro für Europa die Arbeit zu Ernährung, Körperlicher Aktivität und Adipositas und war dort zudem kommissarischer Leiter des European Office for the Prevention and Control of Noncommunicable Diseases. Vor seiner Tätigkeit bei der WHO forschte er an der Universität Oxford zur Epidemiologie kardiovaskulärer Erkrankungen und nachhaltiger Ernährung; von 2013 bis 2017 leitete er gemeinsam das WHO Collaborating Centre on Population Approaches for NCD Prevention. Er hält einen medizinischen Abschluss der Universität Colombo sowie einen MSc in Global Health und einen PhD in Public Health der Universität Oxford.

Der komplette Vortrag findet sich hier