Wissenschaftskommunikation: Fediverse statt Big Tech - Zukunft oder Nische?
Mastodon für Wissenschaftler: Ein Blick hinter die Kulissen!
Rasmus spricht mit Jana über Wissenschaftskommunikation jenseits von Instagram, Twitter & Co. Im Mittelpunkt steht das Fediverse – ein dezentrales Netzwerk, das auf Offenheit, Transparenz und Gemeinwohl basiert. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie Forschende ihre Inhalte unabhängiger, inklusiver und näher an den Menschen kommunizieren können. Ohne algorithmische Verzerrung und Plattformabhängigkeit - und was das mit Gesundheitsförderung im Netz zu tun hat.
Dabei wird deutlich: Das Fediverse ist mehr als nur eine technische Alternative. Es eröffnet neue Möglichkeiten für echten Austausch, digitale Souveränität und eine wertebasierte Kommunikation – besonders für die Gesundheitsförderung. Doch wie realistisch ist der Umstieg und wen erreicht man dort wirklich?
Jana Semrau ist Professorin für Sport, Bewegung und Gesundheitsförderung an der Universität Bremen (Fachbereich 11). Ihre Forschung konzentriert sich auf bewegungsbezogene Gesundheitsförderung in komplexen Lebenswelten, mit
besonderem Fokus auf Chancengleichheit, Nachhaltigkeit und Wohlbefinden. Zudem arbeitet sie zu sozialen Praktiken, Transformation sowie inter- und transdisziplinären Ansätzen an der Schnittstelle von Sportwissenschaft und Public Health. Nach Stationen an der FAU Erlangen-Nürnberg, in der Lehre sowie im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (u. a. Siemens-BKK) habilitierte sie 2025 im Fach Sportwissenschaft. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit engagiert sie sich aktiv in der Wissenschaftskommunikation und nutzt Plattformen wie das Fediverse, um Forschung offen, dialogisch und gesellschaftsnah zu vermitteln.
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