Abschlussveranstaltung von FORESIGHT: Neue Wege zur Förderung der Gesundheitskompetenz

Am 30. November fand im Konsul-Hackfeld-Haus in Bremen die Abschlussveranstaltung des innovativen Forschungsprojekts FORESIGHT statt. Das Projekt, geleitet vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS und dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP Bremen), zielte darauf ab, die Gesundheitskompetenz von langzeitarbeitslosen Personen zu verbessern.

Abschlussveranstaltung von FORESIGHT: Neue Wege zur Förderung der Gesundheitskompetenz


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Gruppe von Personen auf Foresight-Abschlusskonferenz
Gruppe von Personen auf Foresight-Abschlusskonferenz
Gruppe von Personen auf Foresight-Abschlusskonferenz

Das Projekt-Team bedankt sich bei Claudia Steiner von der Gröpelinger Recycling Initiative.

Gruppe von Personen auf Foresight-Abschlusskonferenz

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden die wesentlichen Ergebnisse und Erkenntnisse des Projekts präsentiert. Dr. Tilman Brand, Leiter der Fachgruppe Sozialepidemiologie am BIPS und Leiter des Projekts betonte die Bedeutung der Arbeit: "FORESIGHT brachte zusammen, was oft getrennt ist: Forschung und Praxis. Wir haben in Betrieben, die sich um Langzeitarbeitslose kümmern, Gesundheitskompetenz gefördert. Das reichte vom Lesen von Nährwerttabellen bis hin zu komplexeren gesundheitsbezogenen Entscheidungen."

Trotz des Fokus auf funktionale Kompetenzen, gab es Herausforderungen, wie die geringe Teilnahme der Zielgruppe während der Arbeitszeit und die Notwendigkeit einer stärkeren betrieblichen Verankerung der Gesundheitsförderung.

Das Projekt FORESIGHT, Teil des Nationalen Aktionsplans Gesundheitskompetenz, wurde in Kooperation mit der Gröpelinger Recycling Initiative durchgeführt. Es stellt einen wichtigen Schritt dar, um zu verstehen, wie sich die Gesundheitskompetenz in Deutschland verbessern lässt, insbesondere unter Berücksichtigung sozialer und gesundheitlicher Ungleichheiten.

Das Bundesministerium für Gesundheit, die Robert Bosch Stiftung und der AOK Bundesverband unterstützten das Projekt, das von Oktober 2020 bis September 2023 lief. Mit dem Abschluss der Veranstaltung blicken die Beteiligten nun auf die nächste Phase der Förderung von Gesundheitskompetenz in Deutschland, in der die gewonnenen Erkenntnisse weiterentwickelt und angewendet werden sollen.