Tag der Forschungsdaten: Im Dialog über Datenmanagement und Datenkompetenz

Der Tag der Forschungsdaten fand am 18. Juni 2024 in Bremen statt und wurde von der U Bremen Research Alliance organisiert. Die Veranstaltung diente als Plattform für den intensiven Austausch zum Umgang mit Forschungsdaten. Das BIPS war vor Ort und stellte mehrere Projekte zu Gesundheitsdaten vor.

Engagiert sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten: Iris Pigeot bei der Podiumsdiskussion am Tag der Forschungsdaten. (c) Kerstin Rolfes / U Bremen Research Alliance

Zum zweiten Mal kamen Akteure aus dem Bereich Forschungsdatenmanagement am Tag der Forschungsdaten in Bremen zusammen. Die U Bremen Research Alliance lud am 18. Juni 2024 dazu ein, in Vorträgen und interaktiven Formaten über die Bedeutung von Strukturen für Forschungsdaten zu sprechen.

Das BIPS war mit mehreren Beiträgen vertreten:

1.    Vortrag zum Record Linkage: Timm Intemann erklärte, welche Bedeutung die Verknüpfung von Gesundheitsdaten für die Beantwortung ungelöster wissenschaftlicher Fragen hat. Er beleuchtete, welche rechtlichen Hürden aktuell bestehen, wie diese gelöst werden könnten, und gab Einblicke in verschiedene Anwendungsfälle.
2.    NFDI-Informationsinsel: NFDI4Health stellte sich im Rahmen einer NFDI-Informationsinsel vor. NFDI4Health wird vom BIPS gemeinsam mit einem deutschlandweiten Netz an Partnern gestaltet und baut unter dem Dach der NFDI nachhaltige Infrastrukturen für Gesundheitsdaten auf. Sieben weitere NFDI-Konsortien mit Bremer Beteiligung aus verschiedenen Fachbereichen waren an der Informationsinsel vertreten.
3.    World Café: Unter dem Motto „Joining Tables: Cultivating Best Practices in Research Data Management across Disciplines“ machte Nour Naaouf den Teilnehmenden ein Gesprächsangebot zu den Themen Datenintegration und Sicherstellung des Datenschutzes. Am Beispiel des Datenkompetenzzentrums HealthyPlanet diskutierten Forschende, Datenanalysten und Studierende über aktuelle Herausforderungen des Forschungsdatenmanagements.
4.    Podiumsdiskussion: Einen tollen Abschluss fand der Tag in einer Abendveranstaltung im Haus der Wissenschaft. Iris Pigeot, Direktorin des BIPS und Co-Sprecherin von NFDI4Health, diskutierte mit York Sure-Vetter, Sophia Hunger und Klaus Tochtermann über den verantwortungsvollen Umgang mit Daten und deren gesellschaftliche Auswirkungen. Die Experten und Expertinnen betonten, dass sowohl hochwertige Daten als auch Datenkompetenz unerlässlich sind, um Fortschritte zu erzielen und die Verbreitung von Fehlinformationen zu minimieren.

Die Veranstaltung brachte Akteure des Forschungsdatenmanagements näher zusammen und stärkte die gemeinsamen Ziele. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung 2025!