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BIPS als Teil der UBRA

Innerhalb der U Bremen Research Alliance (UBRA) arbeitet das BIPS eng mit der Universität Bremen und zwölf weiteren Forschungspartnern zusammen. Als Zeichen dieser Kooperation wurde nun am BIPS ein UBRA Meeting Point aufgestellt. Im Interview spricht Institutsdirektorin Iris Pigeot über die Bedeutung des Bremer Forschungsnetzwerks.

Ein mittelalter Mann und eine mittelalte Frau sitzen auf einer roten Bank vor dem BIPS-Gebäude.

Enge Zusammenarbeit für einen starken Forschungsstandort Bremen: Derk Schönfeld und Iris Pigeot eröffnen gemeinsam den UBRA Meeting Point. Copyright: UBRA

Das BIPS ist Gründungsmitglied der UBRA und spielt seit 2016 eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung des Forschungsschwerpunkts Gesundheitswissenschaften und des Forschungsfelds Forschungsdaten. Iris Pigeot ist Co-Sprecherin des UBRA-Leuchtturmprojekts „Research Data Management and Data Science" und war eine der maßgeblichen Personen beim Aufbau des Weiterbildungsprogramms „DataTrain". Wir haben ihr drei Fragen zur UBRA gestellt:

Was bedeutet es aus Ihrer Sicht als Direktorin des BIPS für Ihr Institut, ein aktiver Teil der UBRA zu sein - mit Blick auf den Mehrwert, den strategischen Nutzen und die Möglichkeiten für Ihre Forschenden?
„Als Direktorin eines wachsenden Instituts für Gesundheitsforschung, Epidemiologie und Prävention messe ich unserer Mitgliedschaft in der UBRA eine hohe strategische Bedeutung bei. Die enge Verbindung zur Universität Bremen und zu zwölf starken Forschungseinrichtungen in Bremen und Bremerhaven ist nicht nur formaler Natur - sie ist ein lebendiges Netzwerk, das uns voranbringt. Besonders schätze ich, wie wir unsere gemeinsamen Werte - von wissenschaftlicher Exzellenz und Verantwortungsbewusstsein bis hin zu Offenheit - in konkrete Strategien umsetzen. So entsteht ein Umfeld, in dem Forschende unterstützt und ermutigt werden. Auch die gemeinsam genutzten Infrastrukturen sind eine wichtige Säule unserer Zusammenarbeit. Sie eröffnen Zugang zu Ressourcen, die sonst nur schwer verfügbar wären, und ermöglichen interdisziplinäre Projekte."

Jetzt eine ganz kurze Frage. Bitte vervollständigen Sie den Satz: „Als Wissenschaftsstandort zeichnet sich Bremen dadurch aus, dass …"
„… hier exzellente Gesundheitsforschung, eine starke interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine dynamische Wirtschaft zusammenkommen - und so ein Ökosystem entsteht, das die Ursachenforschung, das Gesundheitswesen und die Prävention voranbringt."

Gibt es einen Moment oder eine persönliche Erfahrung, die Sie mit der UBRA verbinden - vielleicht etwas Unerwartetes, Erfreuliches oder Bemerkenswertes?
„Ich erinnere mich noch gut an mein allererstes strategisches Treffen im UBRA-Netzwerk. Dort entstand die Idee, Forschenden Datenkompetenz zu vermitteln. Gemeinsam skizzierten wir an diesem Tisch die ersten Pläne für das spätere Programm DataTrain - ein Programm, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen mit Kompetenzen für die datengetriebene Forschung ausstatten soll. Heute ist es beeindruckend zu sehen, wie weit wir gekommen sind: Wir haben einen jährlich stattfindenden Starter Track und drei weiterführende Operator Tracks, an denen insgesamt mehr als 8.000 Personen teilgenommen haben. 2025 konnten wir außerdem ein Weiterbildungsprogramm Data Train Advanced etablieren, in dem Studierende nun ein Certificate of Advanced Studies erwerben können. Dadurch wird Datenkompetenz als anerkannte Zusatzqualifikation sichtbar. Ich bin überzeugt, dass hochwertige Forschungsdaten und ihr verantwortungsvoller Einsatz die Grundlage für wissenschaftlichen Fortschritt und fundierte Entscheidungen sind."