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BIPS-Institutsseminar: Glücksspielsucht aus Public-Health-Perspektive

Beim BIPS-Institutsseminar sprach Tobias Hayer über Glücksspielsucht aus einer Public-Health-Perspektive. In seinem Vortrag untersuchte er, wie die fortschreitende Expansion der Glücksspielmärkte mit zunehmenden individuellen und gesellschaftlichen Risiken verbunden ist.

Gambling disorder from a public health perspective


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Hayer betonte die wachsende Bedeutung digitaler Glücksspielangebote sowie hybrider Formate an der Schnittstelle von Gaming und Gambling. Diese Entwicklungen, so führte er aus, gehen mit potenziellen negativen Konsequenzen einher, die im Hinblick auf Prävalenz, Risikofaktoren und gesellschaftliche Auswirkungen auf Bevölkerungsebene diskutiert wurden.

Der Vortrag präsentierte zentrale Forschungsergebnisse in einem klaren Public-Health-Rahmen. Die Analyse stützte sich vor allem auf nationale Studien und wurde durch internationale Evidenz ergänzt. Besonderes Augenmerk lag auf vulnerablen Gruppen, sozialen Folgen sowie problematischen Mustern des Glücksspielverhaltens.

Darüber hinaus skizzierte Hayer zentrale Forschungsbedarfe. Er ging auf geeignete methodische Ansätze zur Untersuchung von Glücksspielsucht ein und thematisierte Fragen der Prävention, des Spielerschutzes sowie einer evidenzbasierten Regulierung von Glücksspielmärkten.

Tobias Hayer ist Leiter der Arbeitsgruppe Glücksspielforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen.