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Live-Podcast-Events zu Gesundheit und Digitalisierung

Die „Digital Health Talks“ diskutieren Themen zur Digitalisierung im Bereich Gesundheit – in fünf bundesweiten Events. Das Projekt wird an der Universität Bremen und dem BIPS vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 - Medizin der Zukunft gefördert.

Ein schwarzes Mikrofon.

Mit den Wissenschaftsjahren rückt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in jedem Jahr ein Thema in den Fokus der Wissenschaftskommunikation. Im Jahr 2026 geht es um die „Medizin der Zukunft“, mit besonderem Fokus auf Prävention, Digitalisierung, Partizipation und Präzision. Mit dem Projekt „Digital Health Talks – Der Live-Podcast zur Gesundheit der Zukunft“ gehört die Universität Bremen zusammen mit dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS zu den ausgewählten, geförderten Projekten. In fünf Veranstaltungen in verschiedenen Städten Deutschlands soll es um Themen wie Gesundheitskommunikation im digitalen Raum oder die Verwendung von persönlichen Daten in der Gesundheitsforschung gehen.

Wie wirken sich Soziale Medien auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aus?

Den Auftakt bildet eine Veranstaltung in Bremen im Rahmen der Langen Nacht der Museen am 30.05.2026 um 18:00 Uhr in der Kassenhalle am Domshof. Unter dem Titel „Likes, Grenzen, Gesetze - Sollen wir Kindern Social Media und Smartphones verbieten?“ diskutiert Gastgeber Rasmus Cloes, Pressesprecher am BIPS mit Professorin Louisa Kulke von der Universität Bremen und Tobias Windbrake von der Eltern-Initiative „Smarter Start“ darüber, wie sich der Konsum sozialer Medien auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen auswirkt und wie und wo Handyverbote und Altersgrenzen sinnvoll sein können.  

„Bereits seit zwei Jahren produzieren wir einen Podcast in diesem Themenfeld“, sagt Projektleiterin Dr. Maren Emde. Sie koordiniert Forschung und Transfer der Bremer Gesundheitswissenschaften („Health Sciences Bremen“) an der Universität Bremen. „Wir freuen uns, mit dem neuen Veranstaltungsformat hochaktuelle und relevante Themen an der Schnittstelle von Gesundheit und Digitalisierung mit vielen verschiedenen Personen diskutieren zu können.“

„In Bremen sind wir beim Thema „Digital Public Health“ ganz vorne mit dabei und haben es entscheidend geprägt. Wir forschen dazu interdisziplinär seit 2019 im gleichnamigen Leibniz ScienceCampus. Die Förderung im Kontext des Wissenschaftsjahr zeigt nicht nur unsere wissenschaftliche Expertise in diesem Feld, sondern auch unsere Stärke in der Wissenschaftskommunikation“, betont Professsor Benjamin Schüz, Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen, der das Projekt gemeinsam mit Professor Hajo Zeeb vom BIPS wissenschaftlich betreut.  

Alle Veranstaltungen können vor Ort kostenlos besucht und online gestreamt werden. Im Nachhinein können sie über alle Podcast-Anbieter abgerufen werden. In den interaktiven Formaten können sich Zuschauende auf unterschiedliche Weisen an der Diskussion beteiligen. Weitere Informationen und das gesamte Programm werden auf folgender Website verfügbar: https://www.digital-public-health.de/dh-talks.html