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Vanessa Didelez gewinnt Preis der Universität Oxford

Prof. Dr. Vanessa Didelez ist mit dem renommierten Suffrage Science Award in der Kategorie Mathematik und Informatik ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt herausragende Wissenschaftlerinnen, die durch exzellente Forschung und gesellschaftliches Engagement Maßstäbe setzen.

Ein poliertes silbernes Armreif-Armband liegt in einer mit violettem Samt ausgekleideten Schachtel auf einem Holztisch, darunter ein mehrfarbiges Band.

Begleitet Vanessa Didelez bald für eine Weile: das Schmuckstück ‘Mathematical Beauty’ designt von Emine Gulsal. (c) Jessica Barnes

Die Preisverleihung fand am 26. Januar 2026 an der Universität Oxford statt. Didelez, stellvertretende Leiterin der Abteilung für Statistische Methoden in der Epidemiologie am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, gehört damit zu den zehn internationalen Preisträgerinnen des Jahres.

„Ich freue mich ganz besonders über diesen Preis, denn er wird von außergewöhnlichen Frauen in der Wissenschaft an außergewöhnliche Frauen in der Wissenschaft verliehen“, sagte Didelez. Es sei ihr „eine große Ehre“, Teil dieser Reihe zu sein.

Didelez forscht seit vielen Jahren zu statistischen Methoden der Kausalen Inferenz, insbesondere im Bereich von Überlebens- und Zeit-zu-Ereignis-Analysen. Ihre Arbeit verbindet mathematische Theorie mit praktischen Anwendungen in der Epidemiologie und Gesundheitsforschung. Sie leitet mehrere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekte und ist international in Fachgremien und Konferenzen aktiv.

Die Suffrage Science Awards wurden 2011 ins Leben gerufen, um herausragende Wissenschaftlerinnen sichtbar zu machen und ein generationsübergreifendes Netzwerk von Vorbildern aufzubauen. Die Auszeichnung unterstreicht weiterhin die internationale Sichtbarkeit der Bremer Forschungslandschaft im Bereich der Kausalitätsforschung und der datenbasierten Gesundheitswissenschaften.