Ihr habt Blut gegeben. Viel Gutes ist dadurch herausgekommen. Jetzt könnt ihr mitgestalten!
Bisher haben wir Euch gemessen und befragt. Jetzt wollen wir wissen, was Ihr davon haltet – und welche Themen Euch besonders wichtig sind. Dafür bekommt ihr: Essen, Getränke, 20 Euro – und Ihr trefft ein paar von damals wieder. Jetzt einfach anmelden!
Wann und wo
Mittwoch, 7. Oktober 2026, 18 bis 20 Uhr
Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung
Fabrikhof 2c, 27749 Delmenhorst, am Nordwolle-Gelände
Was ist noch wichtig?
Anmeldeschluss: 6. Oktober 2026 · Fragen? Schreibt uns an kommunikation(@)leibniz-bips.de
Seit 2007 haben mehr als 16.000 Kinder in acht Ländern bei IDEFICS und I.Family mitgemacht. Ihr wart eines davon: Fragebögen, Untersuchungen, Blutproben. Vier Dinge wissen wir heute, weil Ihr das mitgemacht habt.
Ärzte können Kinder besser untersuchen.
Was ist bei einem Achtjährigen ein normaler Blutdruck, ein normaler Blutzucker? Bei Erwachsenen wusste man das längst, bei Kindern nicht. Wir haben es an Euch gemessen. Heute gibt es diese Werte – und ein Programm, mit dem Kinderärzte damit arbeiten.
Spielplätze bewegen Kinder.
Wo es sichere Parks, Spielplätze, Geh- und Radwege gibt, bewegen sich Kinder mehr. Wer eine Stadt baut, entscheidet also mit, wie gesund die Kinder darin aufwachsen.
Werbung ist stärker als Eltern.
Kinder, die viel Werbung im Fernsehen sehen, trinken viel mehr süße Getränke. Wer heute fordert, Süßigkeitenwerbung für Kinder zu verbieten, beruft sich vielleicht auf Forschung, die mit Eurer Hilfe entstanden ist.
Wer wenig Geld hat, hat es schwerer.
In Familien mit kleinem Einkommen und wenig Schulbildung wurden fast doppelt so viele Kinder übergewichtig wie in wohlhabenden. Je älter die Kinder, desto größer der Abstand. Das sieht man erst, wenn man 16.000 Kinder über Jahre begleitet.
Darum brauchen wir Euch jetzt
Sechs Jahre haben wir Euch nichts gefragt. Inzwischen seid Ihr um die 25 – und ausgerechnet jetzt entscheidet sich viel. Wer bleibt lange gesund, wer erkrankt relativ früh im Leben schwer?
Wir wollen weiterforschen. Aber wir wollen Euch nicht wieder einen Fragebogen schicken, den wir uns allein ausgedacht haben.
Deshalb fragen wir Euch:
- Was möchtet Ihr über Eure Gesundheit wissen? Schlaf, Stress, Ernährung, Handy, Arbeit, Kinder – oder etwas ganz anderes?
- Was hat damals genervt?
- Wie viel Zeit würdet Ihr opfern? Was geht am Bildschirm, was nur bei uns?
- Was untersucht die Forschung immer noch nicht, obwohl sie es längst sollte?
Sagt es uns. Wir schreiben danach die Fragebögen.
Kein Vortrag. Keine Untersuchung. Zwei Stunden reden.