Zum Hauptinhalt springen

Strahlenschutz: Hajo Zeeb erneut im SSK-Vorstand

Die Strahlenschutzkommission (SSK) hat einen neuen Vorstand – und Prof. Dr. Hajo Zeeb bleibt Teil der Führung. Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat das Gremium für 2026 neu bestellt. Zeeb, Leiter der Abteilung Prävention und Evaluation am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, fungiert weiterhin als stellvertretender Vorsitzender und steht zudem dem SSK-Krisenstab vor.

Ein Mann mit kurzen hellbraunen Haaren und Brille lehnt lächelnd an einer Glaswand in einem modernen Flur. Er trägt einen grauen Pullover über einem Hemd und eine Armbanduhr. Im Hintergrund sind Glastüren und ein heller Innenraum zu sehen.

Freut sich auf seine Aufgabe: Hajo Zeeb. (c) Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance

„Ich freue mich sehr über das erneute Vertrauen“, sagt Zeeb. „Strahlenschutz ist eine zentrale Public-Health-Aufgabe. Es geht darum, Risiken wissenschaftlich fundiert zu bewerten und Politik wie Bevölkerung transparent zu beraten – gerade in unsicheren Zeiten.“

Beratungsgremium mit langer Tradition

Die SSK berät die Bundesregierung seit mehr als 50 Jahren in Fragen des Schutzes vor ionisierender und nichtionisierender Strahlung. Das unabhängige Gremium besteht aus 18 ehrenamtlichen Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen – von Medizin über Epidemiologie bis Strahlenbiologie. Der Vorstand koordiniert die inhaltliche Arbeit und vertritt die Kommission nach außen.

Public Health und Evidenz im Fokus

Zeeb leitet seit 2010 die Abteilung Prävention und Evaluation am BIPS und ist Professor für Epidemiologie an der Universität Bremen. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der evidenzbasierten Prävention, der Evaluation chronischer Erkrankungen und der Strahlenepidemiologie. National und international ist er in zahlreichen Fachgesellschaften und wissenschaftlichen Gremien aktiv.