Zentrum für Forschungsdateninfrastruktur und Data Science
Forschende können das enorme Potenzial von Forschungsdaten zur Beantwortung vielfältiger wissenschaftlicher Fragestellungen oft nicht vollständig ausschöpfen, da Daten aus verschiedenen Quellen nicht verknüpfbar sind oder sich Hypothesen erst zu einem späteren Zeitpunkt ergeben. Um die effiziente Nutzung von Gesundheitsdaten zu gewährleisten und die Forschungskapazitäten zu erweitern, müssen Forschende Daten nach festgelegten Standards veröffentlichen und mit externen Kolleginnen und Kollegen teilen. Die FAIR-Prinzipien bilden die Grundlage für die entsprechende Aufbereitung und Dokumentation der Daten, indem sie sicherstellen, dass Daten auffindbar (Findable), zugänglich (Accessible), interoperabel (Interoperable) und wiederverwendbar (Reusable) sind.


Um diese Prozesse abteilungsübergreifend zu etablieren, gründete das BIPS im Januar 2023 im Rahmen eines Sondertatbestands das abteilungsübergreifende Zentrum für Forschungsdateninfrastruktur und Data Science in der Epidemiologie. Im Jahr 2025 wurde das Zentrum in die Abteilung Forschungsdateninfrastrukturen und Data Science überführt.
So wird die hohe Qualität und Integrität der Gesundheitsdaten sichergestellt sowie die Interoperabilität und der Austausch zwischen verschiedenen Gesundheitssystemen und Forschungseinrichtungen gefördert, während rechtliche und ethische Anforderungen erfüllt werden. Dies steht in engem Kontext zu einem zentralen Ziel unserer Forschungsstrategie „Komplexe Gesundheitsdaten besser nutzen“.
Aktuell arbeiten wir an folgenden sechs Projekten:
Biomarkers4Pediatrics
International Multicohort Pediatric Biomarker Collaboration
Research Data Portal
Zugang zu Forschungsdaten beantragen
NFDI4Health
Nationale Forschungsdaten-infrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten
DataNord
Datenkompetenzzentrum für die Region Bremen
Guardians of the Hedgehogs
Bürgerwissenschaft zur Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt
HealthyPlanet
Satellitengestützte Forschung zu Umweltbedingungen und Gesundheit
News Rund ums Thema Forschungsdaten
Zwei Werder-Legenden in der NAKO
- AktuellesEpidemiologische Methoden und Ursachenforschung
WeiterlesenSie haben mit Werder Bremen Titel gesammelt, wie es heute unmöglich scheint: DFB-Pokal-Siege, Deutsche Meisterschaften, einen Europapokal-Sieg. Mit der Nationalmannschaft folgten noch viele weitere Erfolge. Marco Bode und Frank Baumann sind…
Vorstellung des Food Environment Policy Index (Food-EPI) 2021: Deutschland nutzt Potential einer gesundheitsförderlichen Ernährungspolitik nur unzureichend aus
- Epidemiologische Methoden und UrsachenforschungPressemitteilungForschungsergebnis
WeiterlesenEtwa 15 Prozent aller Todesfälle und 17 Milliarden Euro Gesundheitskosten pro Jahr gehen in Deutschland auf unausgewogene Ernährungsmuster zurück. Zudem verursacht das globale Ernährungssystem ein Viertel der weltweiten…
Studie prüft Gesundheitsstatus von Ex-Fußballprofis: Eine Werder-Legende beteiligt sich und übernimmt Botschafterrolle
- PressemitteilungEpidemiologische Methoden und Ursachenforschung
WeiterlesenEr ist eine Legende des SV Werder Bremen und steht für eine glorreiche Zeit des Vereins: Thomas Wolter. In insgesamt 312 Partien trat er für das Team an, wurde mehrfach Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger, gewann den Europapokal der…
Große Medaille der Universität Rzeszów geht ans BIPS
- Erstellt von Rasmus Cloes
- Epidemiologische Methoden und UrsachenforschungForschungsdateninfrastrukturen und Data ScienceAuszeichnungenPressemitteilung
WeiterlesenDer Rektor der Universität Rzeszów (Polen) hat am Donnerstag Prof. Dr. Iris Pigeot und Prof. Dr. Wolfgang Ahrens die große Medaille seiner Universität verliehen. Er bedankt sich damit für die hervorragende Zusammenarbeit, insbesondere bei…









